Home > Testcenter > Dallmeier DOMERA® RDF6800DN im Test
intelligent, vielseitig, bildstark mit Deep AI Objektklassifizierung
AUFLÖSUNG
8,3 MP (3840 x 2160)
OBJEKTIV
4,5 – 9,7 mm
SINGLE-SENSOR
1/1,7″ CMOS
Die Dallmeier DOMERA® RDF6800DN ist mit einem 1/1,7-Zoll-CMOS ausgestattet und besticht mit einer 16:9 4K UHD Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln. Damit ergibt sich eine maximale Sensorpixelanzahl von 8,3 MP.
Die DOMERA® RDF6800DN hat ein motorgetriebene P-Iris Objektiv und gibt es in zwei unterschiedlichen Brennweitenvarianten. So gibt es eine RDF6800DN.008298.401 mit einem 4,5 bis 9,7 mm Varifokal-Objektiv (Blendenzahl F1.3) und eine RDF6800DN.008298.402 ausgestattet mit einem 12 bis 40 mm ebenfalls Varifokal-Objektiv und einer Blendenzahl F1.8.
Der Betrachtungswinkel beträgt bei der 4,5 - 9,7 mm Variante bei horizontal 47º - 110° und vertikal bei 26,2° bis 55,4°. Bei der Kameravariante mit dem Objektiv 12 - 40 mm reicht der horizontale Betrachtungswinkel von 12,1° - 35,2°, der vertikale Betrachtungswinkel reicht bei diesem Kameratyp von 6,8° - 19,3°.


Die 8,3 MP DOMERA® Kamera von Dallmeier schafft mit dem 4,5 - 9,7 mm Objektiv entsprechend der DIN EN 62676‑4, die Qualität Erkennen [125 Px/m] auf eine maximale Entfernung von 36 Meter und eine maximale Objektbreite von bis zu 31 Meter.
Die Kamera mit dem 12 - 40 mm Objektiv schafft Erkennen [125 Px/m] auf eine maximale Entfernung von 141 Meter und eine maximale Objektbreite von bis zu ebenfalls 31 Meter.
Die Bildrate beträgt bei maximaler 4K Auflösung bis zu 30 fps, Bilder pro Sekunde.
Eine Systemintegration in nicht schnittstellenunterstützende Anlagen kann über die ONVIF®- Profile M, S und T erfolgen.
Die Kamera verfügt über eine motorische 3-Achsenverstellung (RPoD / Remote Positioning Dome). Mit diesem Assistenten kann die Kameraansicht nach der Installation korrekt eingestellt bzw. im Nachhinein verändert werden.
Zur Speicherplatz- und Bandbreiten-Einsparung beherrscht die Dallmeier DOMERA® RDF6800DN neben der Videokomprimierung H.264 auch High Efficiency Video Coding, kurz H.265. Für die Spannungsversorgung wird nach dem PoE-Standard IEEE 802.3af ein Anschluss der Klasse 0 (PoE Class 0) für eine maximale Leistungsaufnahme von 12 W benötigt.

TEST
Dallmeier DOMERA® RDF6800DN
Getestet wurde die Dallmeier DOMERA® RDF6800DN mit einer Brennweiten von 4,5 - 9,7 mm inklusive DOMERA® Wall Bracket
VERPACKUNG
Die RDF6800DN wie das DOMERA® Wall Bracket (Wandhalterung) befinden sich bei Lieferung jeweils in einem Karton auf dessen Außenseite die Kamera bzw. die Wandhalterung abgebildet sind. Der Kamerakartonverschluss wird durch ein Schutzsiegel gesichert. Im Kartoninneren wird die Kamera wie die Wandhalterung durch Kartonschalen geschützt.
Zum Lieferumfang gehören neben einer allgemeinen Installationsanleitung und den Informationen bezüglich der Garantie auch umfangreiches Montagezubehör.
KAMERAMODUL RDF6800DN
Bei der Dallmeier DOMERA® RDF6800DN 4,5-9,7 mm handelt es sich um eine motorgetriebenen 3-achenverstellbare Single-Sensor Dome Kamera. In der Verpackung ist das Kameramodul als unter Putz Einbauvariante untergebracht. Soll die Kamera Aufputz montiert werden ist zusätzlich ein Adapter erforderlich.
Zur Verfügung steht das Einbaugehäuse DOMERA® Surface Mount Adapter für die einfache Aufputz Montage, der multifunktionale Halter DOMERA® Wall Bracket sowie der Halter DOMERA® Wall Bracket with Speaker bei Nutzung der RDF6800DN Kamera als Gegensprechanlage.
Das Kameramodul der RDF6800DN misst einen Durchmesser von 171 mm und hat eine Gesamthöhe von 133 mm, das Gewicht des Kameramoduls wird im Datenblatt mit ca. 1,2 kg angegeben. Das Kameramodul besteht aus Aluminium, die Dome-Kuppel aus Polycarbonat.
Ein öffnen der Dome Kuppel ist für die Installation und Justage nicht mehr erforderlich. Die Objektiv Positionierung der RDF6800DN kann dank, motorischer 3-Achsen Verstellung, bequem über den Operatorbedienplatz erfolgen.
Das Kameramodul kann über das im Lieferumfang enthaltene RJ45-Adapterkabel versorgt werden. Dies ist besonders praktisch bei Verwendung des multifunktionalen Halters, DOMERA® Wall Bracket. Ansonsten kann das DOMERA®-Kameramodul in der Unterputz-Einbau-Variante auch direkt mit einem bauseits bereitgestellten z.B. Cat 7a Netzwerkkabel versorgt werden.
Das Kameramodul der RDF6800DN besitzt einen internen lokalen 50 MB RAM-Speicher für die Zwischenspeicherung von Daten bei unterbrochener LAN-Verbindung. Optional ist eine Speichererweiterung mittels einer microSDXC 32 bzw. 64 GB Speicherkarte möglich. Dabei werden Geschwindigkeitsklassen nach Class 10 wie UHS-I unterstützt.
UHS steht für Ultra High Speed und erlaubt über das interne UHS-BUS-System Datenübertragungsraten von bis zu 100 MB/s. Class 10 definiert dabei den Standard für deklarierte microSDXC-Speicherkarten auf die Mindestgeschwindigkeit von 10 MB/s, 10 Megabyte pro Sekunde. Der Speicherkarten-Slot befindet sich auf der Oberseite des Kameramoduls unter einer Gummiabdeckung mit dem Aufdruck SD.
Die RDF6800DN-Kamera besitzt 5 halbdiskrete 850 nm IR-LEDs sowie 5 Weißlicht-Leuchtdioden, welche außerhalb der Polycarbonat-Kuppel im gegenseitigen Abstand von 60° angeordnet sind. Über das Kamera-Webinterface kann die Intensität dieser LEDs individuell eigestellt werden. Laut Datenblatt reicht die IR-Zusatzbeleuchtung der Dallmeier DOMERA® RDF6800DN bis zu einer Distanz von etwa 30 Meter.
Der Stoßfestigkeitsgrad der Kamera beträgt IK10. Dies bedeutet, dass die Kamera eine Schlagenergie von 20 Joule standhält, dies entspricht der freigesetzten Energie eines Gewichts von 5 kg aus einer Fallhöhe von 40 cm.
Das RDF6800DN Kameramodul weist eine Schutzart IP55 beim Deckeneinbau oder in Verbindung mit dem DOMERA® Surface Mount Adapter auf. Die Schutzart IP66 wird erreicht in Verbindung mit der speziellen Dallmeier Wandhalterung, DOMERA® Wall Bracket.
KAMERAHALTERUNG
Wie bereits erwähnt ist die Dallmeier DOMERA® RDF6800DN unmittelbar für die Decken-Unterputzmontage vorbereitet. Für eine Decken-Aufputzmontage wird der DOMERA® Surface Mount Adapter benötigt. Soll die Kamera an der Wand montiert werden, kann entweder der zuvor genannte Adapter zum Einsatz kommen oder aber die DOMERA®-Wandhalterung, DOMERA® Wall Bracket mit oder ohne Lautsprecher.
hochverfügbare allwettertaugliche
SICHERHEITSLÖSUNGEN
24 - 7 - 365
Tag | Nacht | Schlechtwetter
INBETRIEBNAHME + SOFTWARE + WEBINTERFACE
Standard-IP-Adresse
- Voreingestellte IP-Adresse: Die ab Werk eingestellte Standard-IP-Adresse für eine Dallmeier Single-Sensor-Kamera ist 192.168.2.28.
- Änderung der Netzwerkeinstellungen: Benutzer können die IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway-Adressierung des Geräts mit der Client-Software Dallmeier Device Manager ändern.
Herstellung der Verbindung
- Vorbereitung der Netzwerkverbindung: Zunächst muss sichergestellt werden, dass der Client-PC und der Webbrowser eine Verbindung zum Gerät über das Ethernet-Netzwerk herstellen können. Bei Bedarf sollte die Unterstützung der Netzwerkadministration in Anspruch genommen werden.
- Start des Webbrowsers: Der nächste Schritt ist das Öffnen eines Webbrowsers auf dem Client-PC.
- Eingabe der IP-Adresse: Im Webbrowser muss die IP-Adresse des Dallmeier Geräts in die Adresszeile eingegeben werden.
- Bestätigung der Eingabe: Nach Eingabe der IP-Adresse muss diese bestätigt werden, um die Verbindung herzustellen.
Nach der Verbindungsherstellung
- Sicherheitsvorkehrungen: Aus Sicherheitsgründen wird nach erfolgreicher Verbindung zum Gerät und vor dem ersten Login ein Dialog für die Erstanmeldung angezeigt.
WEBINTERFACE ÜBERBLICK
1. Allgemeine Einstellungen
Spracheinstellungen: Der Abschnitt erklärt, wie die Spracheinstellungen im System vorgenommen werden können.
2. Bildkonfiguration
Voreinstellungen und Bildoptimierung: Beschreibt die verschiedenen Voreinstellungen für die Bildqualität und erklärt, wie Anpassungen für eine optimale Bildwiedergabe vorgenommen werden.
Belichtungssteuerung: Dieser Teil fokussiert sich auf die verschiedenen Optionen zur Steuerung der Belichtung, um die beste Bildqualität in verschiedenen Beleuchtungssituationen zu erreichen.
Tag/Nacht-Modus: Erklärt, wie das System zwischen Tag- und Nachtmodus umschaltet und welche Einstellungen dafür relevant sind.
Private Zonen und Text-Overlay: Hier wird beschrieben, wie private Bereiche definiert und wie Textinformationen auf dem Bild dargestellt werden können.
3. Objektivsteuerung (RPoD)
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Steuerung des Objektivs, einschließlich der Justierung und Kalibrierung.
4. Videoeinstellungen
Sensoreinstellungen: Hier werden die Einstellungen des Bildsensors behandelt, um die Bildqualität zu optimieren.
Stream-/Encodereinstellungen: Dieser Abschnitt geht auf die Einstellungen für das Streaming und die Kodierung von Videos ein.
5. Audioeinstellungen
Audioeingang und -ausgang: Beschreibt die Konfiguration von Audioeingängen und Audioausgängen.
Lautstärke und Audio-Codec: Hier wird erläutert, wie die Lautstärke eingestellt und verschiedene Audio-Codecs konfiguriert werden können.
6. Datum & Uhrzeit
Manuelle Konfiguration und Zeitserver-Einstellungen: Dieser Abschnitt beschreibt, wie Datum und Uhrzeit manuell eingestellt oder über einen Zeitserver synchronisiert werden können.
7. Netzwerk
Grundlegende Einstellungen bis Keystore: Von der Konfiguration grundlegender Netzwerkeinstellungen bis hin zur Einrichtung von Bandbreitenbegrenzungen, Streaming-Optionen, Quality of Service, SNMP, Netzwerk-Diensten und der Verwaltung von Sicherheitsschlüsseln werden alle relevanten Aspekte abgedeckt.
8. Schnittstellen
Relais-Ausgänge und Kontakt-Eingänge: Erklärt die Verwendung von Schnittstellen für Relais-Ausgänge und Kontakt-Eingänge.
9. EdgeStorage
Dieser Teil befasst sich mit der Speicherung von Daten am Rand des Netzwerks, also direkt auf der Videoüberwachungskamera.
10. Ereignisverwaltung
Regeln, Bedingungen und Aktionen: Beschreibt, wie Ereignisse verwaltet, Regeln definiert und Bedingungen sowie Aktionen festgelegt werden.
Regelhistorie und Empfänger: Erklärt, wie die Historie von Regeln eingesehen und Empfänger für Benachrichtigungen konfiguriert werden können.
11. Dateneinblendung
Dauer, Position und Felder: Dieser Abschnitt behandelt die Einblendung von Daten auf dem Bildschirm, einschließlich der Dauer der Einblendung, der Positionierung und der Felderauswahl.
12. Edge Analytics & AI Apps
Von VCA Motion Detection bis Objekte & Ereignisse: Hier werden verschiedene Analytik- und KI-Anwendungen behandelt, die Bewegungserkennung, Objekterkennung, Intrusion Detection, Line Crossing, Loitering und Tamper Detection umfassen.
13. Benutzer & Rechte
Benutzerverwaltung bis anonymer Zugriff: Dieser Teil beschreibt, wie Benutzer verwaltet, Gruppen eingerichtet und Rechte verteilt werden, einschließlich der Konfiguration für anonymen Zugriff.
14. Service
Konfigurationsdatei bis Lizenzen: Enthält Informationen über den Export und Import von Konfigurationsdateien, den Systemstatus, die Durchführung von Firmwareupdates und die Verwaltung von Service-Lizenzen.
15. Informationen
Allgemeine Informationen bis Netzwerkverbindungen: Bietet allgemeine Informationen über das Gerät, den Gerätestatus, Informationen zu Drittanbieterkomponenten und Netzwerkverbindungen.
▶ Eine ausführliche Anleitung zum Webinterface findet sich unter: Webinterface Dallmeier DOMERA® RDF6800DN
Vergleich mit Standard Full HD Kamera
[ERKENNEN 125 Px/m]
Erklärung prozentuale Darstellung: Die maximale Distanz für ERKENNEN entspricht 100 %. Alle anderen Werte werden prozentual daran ausgerichtet.
Beispiel: max. ERKENNEN = 36 m = 100 %. Min. ERKENNEN = 31 m dies entspricht 100 % *31 m / 36 m = 86 %
[ERKENNEN 125 Px/m]
Erklärung prozentuale Darstellung: Die maximale Distanz für ERKENNEN entspricht 100 %. Alle anderen Werte werden prozentual daran ausgerichtet.
Beispiel: max. ERKENNEN = 141 m = 100 %. Min. ERKENNEN = 31 m dies entspricht 100 % *31 m / 141 m = 22 %
[IDENTIFIZIEREN 250 Px/m]
Erklärung prozentuale Darstellung: Die maximale Distanz für IDENTIFIZIEREN entspricht 100 %. Alle anderen Werte werden prozentual daran ausgerichtet.
Beispiel: max. IDENTIFIZIEREN = 17 m = 100 %. Min. IDENTIFIZIEREN = 15 m dies entspricht 100 % *15 m / 17 m = 88 %
[IDENTIFIZIEREN 250 Px/m]
Erklärung prozentuale Darstellung: Die maximale Distanz für IDENTIFIZIEREN entspricht 100 %. Alle anderen Werte werden prozentual daran ausgerichtet.
Beispiel: max. IDENTIFIZIEREN = 68 m = 100 %. Min. IDENTIFIZIEREN = 15 m dies entspricht 100 % *15 m / 68 m = 22 %
für Hersteller
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Technische Daten
- Auflösung max.
- Sensorpixelanzahl
- Objektiv Brennweite
- Objektiv Blendenbereich
- Blendensteuerung
- Zoom / Fokussierung
- Bildsensor
- Bildrate
- Videokompression
- Minimale Ausleuchtung
- Spannungsversorgung
- Spannungsversorgung
- PoE-Standard
- Unterstützte Protokolle
- Ethernet
- Interoperabilität
- IK-Stoßfestigkeitsgrad
- IP Schutzklasse
- Besonderheiten
- Materialien
- Abmessungen
- Gewicht
Dallmeier
- 3840 x 2160
- 8,3 MP
- 4,5 bis 9,7 mm
- F1.3 – Geschlossen
- P-Iris (motorgetrieben)
- motorgetrieben
- 1/1,7" CMOS
- 3840 x 2160 4K bis zu 25 Bilder/s
- H.265, H.264
- Modelle mit IR Beleuchtung: 0 lux (IR LED ON)
Modelle ohne IR Beleuchtung: < 0,05 lux (F1.4, AGC ON) - PoE (Class 0)
24 V DC - 48 V DC ±5% (mit DOMERA® Breakout Cable) - PoE max. 12 W
- IEEE 802.3af
- IPv4 (ARP, ICMP, IGMPv2/IGMPv3), UDP, TCP, LLDP, CDP (v1,v2), DSCP (QoS), DNS, DHCP, NTP, HTTP/HTTPS, RTSP/RTP/RTCP, SNMP (v1, v2c, v3), MQTT
Ethernet-Protokolle in Vorbereitung: IPv6 (NDP, ICMPv6, MLDv1/MLDv2, SLAAC, RDNSS), UDPv6, TCPv6, DNSv6, DHCPv6, LDAP - 10BASE-T-/100BASE-TX
- DaVid, DaVidS, ONVIF® Profile M, ONVIF® Profile S, ONVIF® Profile T, SNMP (v1, v2c, v3)
- IK10 (bis zu 20 Joule)
- IP55 (Deckeneinbau oder in Verbindung mit DOMERA® Surface Mount Adapter)
IP66 (in Verbindung mit DOMERA® Wall Bracket) - Umgebungslichtsensor, Lagesensor, Mikrofon integriert in DOMERA® Dual Matrix LED Ring, lokaler Speicher 50 MB RAM-Speicher, Justierung über 3-Achsen (Remote Positioning über das Netzwerk)
- Kameramodul und Kamerasockel: Aluminium
Kuppel: Polycarbonat - Durchmesser ca. 171 × H 133 mm (H 137 mit Aufputzadapter)
Kamera Gesamthöhe: ca. 137 mm - ca. 1,2 kg (1,4 kg mit Aufputzadapter)
NUTZUNG | HAFTUNG
Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte.
Normenupdate: Die neue EN IEC 62676-4: 2024 bringt Klarheit bei Planung, Qualität und Cybersecurity
EN IEC 62676-4:2024 markiert einen entscheidenden Schritt in der Weiterentwicklung normgerechter Videoüberwachung. Die überarbeitete Fassung ersetzt die bisherige Norm von 2016 und reagiert auf die gestiegenen Anforderungen an Sicherheit, Technik und Datenschutz. Sie enthält zahlreiche praxisrelevante Neuerungen – etwa präzisere Vorgaben zur Bildqualität, klare Empfehlungen zum Einsatz von KI-gestützter Objekterkennung sowie konkrete Anforderungen an Cybersecurity und Netzwerkintegration. Damit bietet sie Planern, Errichtern und Betreibern eine moderne, anwendungsnahe Orientierung für die Planung und den Betrieb von Videoüberwachungsanlagen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Änderungen zusammen und zeigt, wie die neue Norm den Weg zu sichereren, effizienteren und rechtssicheren CCTV-Systemen ebnet.
DIN EN 62676‑4 – Aktueller Stand und Überarbeitung
Aktuelle Normfassung (DIN EN 62676‑4:2016-07)
- Titel: Videoüberwachungsanlagen für Sicherungsanwendungen – Teil 4: Anwendungsregeln. Diese Norm ist als DIN EN 62676-4 (VDE 0830-71-4) mit Ausgabedatum Juli 2016 veröffentlicht. Sie basiert auf IEC 62676-4: 2014 und ist die deutsche Fassung der EN 62676-4:2015. Der Status ist „Norm, gültig“, d.h. sie ist derzeit, Stand 22.06.2025, noch in Kraft.
- Ersetzungsvermerk: Die aktuelle DIN EN 62676-4:2016-07 ersetzte die Vorgängernorm DIN EN 50132-7:2013-04 (alte Anwendungsregeln für Videoüberwachung). Gegenüber der alten Norm EN 50132-7 wurden Aktualisierungen und Anpassungen an internationale Anforderungen vorgenommen.
Geplante Revision / Neuausgabe
- Überarbeitung in Arbeit: Es ist eine Revision (2. Ausgabe) der Norm in Vorbereitung. Ein Normentwurf prEN IEC 62676-4: 2024 (englische Fassung) mit Ausgabedatum Dezember 2024 wurde bereits veröffentlicht. Dieser Entwurf verweist auf den IEC-Committee-Draft 79/713/CDV, was zeigt, dass die Überarbeitung auf IEC-Ebene (TC 79) voranschreitet.
- Aktueller Stand: Die neue Edition (EN IEC 62676-4) befindet sich im abschließenden Abstimmungsprozess. Laut Fachinformationen soll die endgültige Fassung spätestens Mitte 2025 verfügbar sein. Branchenberichte bestätigen, dass die überarbeitete IEC/EN 62676-4 (Edition 2024) inzwischen genehmigt wurde und in Kürze in Kraft treten wird.
- Ausblick: Die zweite Ausgabe der Norm wird die bisherige erste Edition von 2014/2015 ablösen. Damit wird DIN EN 62676-4 künftig in einer neuen Version vorliegen, welche den Stand der Technik im Bereich Videoüberwachung aktualisiert. Bis zur Veröffentlichung der Neuausgabe behält die DIN EN 62676-4:2016-07 ihre Gültigkeit.
Geplante Neuerungen in EN IEC 62676-4: 2024 (2. Ausgabe)
(im Vergleich zur aktuellen Version von 2016)
1. Integration moderner Technologien (KI & Videoanalyse)
- Neu: Empfehlungen zur Einsatzplanung von KI-basierter Objekterkennung (z. B. Personen, Fahrzeuge, Bewegungsklassifikation)
- Berücksichtigung von Videoanalysefunktionen bei der Systemauswahl (z. B. Fehlalarmvermeidung, automatische Benachrichtigung)
2. Cybersecurity & Datenschutz
- Neu: Abschnitt zu sicherer Netzwerkkommunikation, insbesondere bei IP-basierten Systemen
- Hinweise zu Passwortmanagement, Fernzugriff, verschlüsselter Übertragung
- Berücksichtigung der DSGVO-konformen Konfiguration (z. B. Sichtfeldbeschränkung, Speicherdauer)
3. Bildqualität & Anwendungsziele
- Präzisere Definitionen für Qualitätsstufen:
- „Überwachen“, „Erkennen“, „Identifizieren“ (nun auch in Bezug auf digitale Auflösungen und Sichtfeldgrößen)
- Neu: Empfehlungen zur Planung mit Ultra-HD, Weitwinkeloptiken und Low-Light-Technologie (ColorX, Starlight, etc.)
4. Digitale Übertragungssysteme
- Erweiterte Hinweise zu IP-Netzwerken, PoE, drahtlosen Systemen und Cloud-Anbindung
- Planungshinweise für Netzwerkstabilität, Latenz, redundante Systeme
5. Projektierung & Risikobewertung
- Stärkere Betonung einer strukturierten Bedarfsanalyse vor Planung
- Einbezug der Umgebung (Risiko- & Gefährdungsanalyse, z. B. für Schulen, Tankstellen, Wohnbereiche)
- Empfehlung zur Nutzung digitaler Planungswerkzeuge (z. B. CCTV-Finder, Sichtfeld-Simulatoren)
6. Struktur & Sprache
- Die neue Version ist klarer gegliedert, praxisnäher formuliert und enthält mehr Checklisten sowie Verweise auf unterstützende Normen (z. B. EN 62676-5 – Leitfaden zur Leistungsbeschreibung)
DIN EN 62676-4:2016 vs. EN IEC 62676-4: 2024 im Überblick
| Bereich | DIN EN 62676-4:2016 | EN IEC 62676-4: 2024 (neu) |
|---|---|---|
| Bildqualität | Nur analoge/SD & allgemeine Begriffe | Konkrete Anforderungen für HD, 4K, IR |
| KI / Videoanalyse | Nicht behandelt | Neu integriert |
| Cybersecurity | Nicht behandelt | Neu mit Richtlinien |
| Netzwerk & Cloud | Grob erwähnt | Jetzt mit detaillierten Empfehlungen |
| Projektierung | Basiskonzept | Neu: Risikobewertung, Checklisten |
| Sprache & Struktur | Teilweise technisch-abstrakt | Klare Sprache, mehr Praxisbezug |
Quellen: DIN/VDE-Normenverlag vde-verlag.devde-verlag.de; DIN Entwurf (prEN 62676-4: 2024) dinmedia.de; Fachartikel Save News (Schweiz) news.save.ch; IEC-Entwurf (Ed.2) cdn.standards.iteh.ai.
NUTZUNG | HAFTUNG
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VdS 2366:2017-11 (03) – Richtlinien für Videoüberwachungsanlagen: Planung und Einbau
VdS 2366:2017-11 (03) ist eine von der VdS Schadenverhütung GmbH herausgegebene Richtlinie, die Mindestanforderungen für die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung von Videoüberwachungsanlagen (VÜA) festlegt. Sie ist besonders für sicherheitsrelevante Anwendungen wie Beweissicherung, Fahndungshilfe, Überwachung und Verifizierung relevant. Die Richtlinie gewährleistet, dass Systeme zuverlässig funktionieren und den Anforderungen von Behörden und Versicherern entsprechen.
Schlüsselerkentnisse
- VdS 2366 ist eine Richtlinie für Videoüberwachungsanlagen, die Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung regelt.
- Sie legt Sicherheitsstandards fest, einschließlich Zertifizierung und VdS-anerkannter Komponenten.
- Wichtige Aspekte umfassen Auflösungsklassen, Sabotageschutz und ein Anlagenattest.
- Die Richtlinie unterstützt Anwendungen wie Beweissicherung und Überwachung, mit Verbindungen zur Polizei.
- Die Erkenntnisse zeigen, dass die VdS 2366 eng mit Normen wie DIN EN 62676-4 verknüpft ist, was die Komplexität der Anforderungen steigert.

INHALTSVERZEICHNIS
Geschichte und Aktualisierungen
Die erste Version der VdS 2366 wurde 2004 veröffentlicht und konzentrierte sich auf die Planung und Installation von VÜA. Im November 2017 wurde eine überarbeitete Fassung eingeführt, die wichtige Neuerungen brachte. Eine zentrale Änderung war die Einführung eines Anlagenattests, das in Zusammenarbeit mit den Verbänden BHE, ZVEI und der Polizei entwickelt wurde. Dieses Attest vereinfacht die Dokumentation und reduziert den Verwaltungsaufwand für Errichter und Betreiber erheblich (180° Sicherheit - VdS 2366). Die Aktualisierung wurde teilweise durch Änderungen in der europäischen Norm DIN EN 62676-4 notwendig, die Anwendungsregeln für VÜA festlegt (Protector - Neue Richtlinien).
Anwendungen
Die VdS 2366 ist für sicherheitstechnische Anwendungen konzipiert. Zu den Hauptanwendungen gehören:
- Beweissicherung: Aufzeichnung von Bildmaterial für rechtliche Zwecke.
- Fahndungshilfe: Unterstützung von Ermittlungen durch klare Bilddaten.
- Überwachung: Echtzeitbeobachtung von Objekten oder Bereichen.
- Verifizierung: Bestätigung von Alarmen durch visuelle Daten.
Diese Anwendungen machen VÜA zu einem integralen Bestandteil moderner Sicherheitssysteme, ins Wichtige Anforderungen für die Zertifizierung Um eine VÜA gemäß VdS 2366 zertifizieren zu lassen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Planung: Die Anlage muss gemäß den VdS 2366-Richtlinien geplant werden.
- Technische Prüfungen: Die Anlage muss umfangreiche Tests bestehen, um Funktionalität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
- Komponenten: Alle Teile, einschließlich Kameras, Beleuchtung, Übertragungstechnik und Aufzeichnungsgeräte, müssen VdS-anerkannt sein. Nicht-anerkannte Komponenten erfordern eine schriftliche Genehmigung.
- Installation: Die Installation muss von einem VdS-zertifizierten Sicherheitsunternehmen durchgeführt werden, das die Normen DIN VDE 0100 und DIN VDE 0800 einhält (180° Sicherheit - VdS 2366).
Für Systeme mit direktem Anschluss an die Polizei gelten zusätzliche Anforderungen, insbesondere an die Bildqualität und -übertragung, wie in den polizeilichen Richtlinien festgelegt.

Klassifizierungssystem
Die VdS 2366 definiert ein Klassifizierungssystem, das Auflösungs- und Sabotageschutzklassen umfasst, um die Sicherheitsanforderungen präzise zu spezifizieren:
- Auflösungsklassen:
- Klasse 1: Details wahrnehmen (z. B. Bewegung oder Anwesenheit erkennen).
- Klasse 2: Details erkennen (z. B. Objekte oder Personen unterscheiden).
- Klasse 3: Details identifizieren (z. B. Gesichter oder Kennzeichen erkennen).
- Sabotageschutzklassen:
- Klasse A: Einfacher Schutz gegen Verdrehen, Beschädigung oder Stromausfall.
- Klasse B: Mittlerer Schutz mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen.
- Klasse C: Hoher Schutz mit Überwachung sicherheitsrelevanter Funktionen.
Diese Klassen werden in einer Sicherheitsmatrix kombiniert, wie in der folgenden Tabelle dargestellt:
| Auflösungsklasse | Sabotageschutzklasse | Kombinierte Klasse |
|---|---|---|
| 1 (Wahrnehmen) | A | A1 |
| 1 (Wahrnehmen) | B | B1 |
| 1 (Wahrnehmen) | C | C1 |
| 2 (Erkennen) | A | A2 |
| 2 (Erkennen) | B | B2 |
| 2 (Erkennen) | C | C2 |
| 3 (Identifizieren) | A | A3 |
| 3 (Identifizieren) | B | B3 |
| 3 (Identifizieren) | C | C3 |
Diese Matrix ermöglicht eine präzise Anpassung der Anlage an spezifische Sicherheitsanforderungen (180° Sicherheit - VdS 2366).

Zertifizierungsprozess und Komponenten
Für die Zertifizierung müssen VÜA gemäß VdS 2366 geplant und technisch geprüft werden. Alle Teile, wie Kameras, Beleuchtung, Übertragungstechnik und Aufzeichnungsgeräte, müssen VdS-anerkannt sein. Nicht-anerkannte Komponenten erfordern eine schriftliche Genehmigung. Die Installation muss von einem VdS-zertifizierten Sicherheitsunternehmen durchgeführt werden, das die Normen DIN VDE 0100 und DIN VDE 0800 einhält
Technische und organisatorische Aspekte
Die Richtlinie erfordert, dass alle Komponenten, einschließlich Kameras, Beleuchtung, Übertragungstechnik und Aufzeichnung, VdS-anerkannt sind und von zertifizierten Fachfirmen installiert werden. Sie definiert ein Klassifizierungssystem mit Auflösungsklassen (1–3: Wahrnehmen, Erkennen, Identifizieren) und Sabotageschutzklassen (A–C), die in einer Sicherheitsmatrix kombiniert werden. Eine wichtige Neuerung ist das Anlagenattest, das den Dokumentationsaufwand reduziert und in Zusammenarbeit mit Verbänden wie BHE, ZVEI und der Polizei entwickelt wurde.
Die Richtlinie deckt folgende technische Aspekte ab:
- Kameraauswahl und -platzierung: Optimale Positionierung für maximale Abdeckung und Bildqualität.
- Beleuchtung: Sicherstellung ausreichender Beleuchtung für klare Bilder, auch bei Nacht.
- Datenübertragung: Zuverlässige Übertragung von Bilddaten, auch unter schwierigen Bedingungen.
- Zentrale Steuerung: Integration von Steuerungssystemen für Echtzeitüberwachung.
- Aufzeichnung und Bilddarstellung: Speicherung und Wiedergabe von Bildmaterial für Analyse und Beweissicherung.

Beziehung zu anderen Normen
Die VdS 2366 ist eng mit der europäischen Norm DIN EN 62676-4 verknüpft, die Anwendungsregeln für Videoüberwachungsanlagen in Sicherheitsanwendungen festlegt. Diese Norm definiert Mindestanforderungen für Auswahl, Planung, Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Prüfung von VÜA. Änderungen in der DIN EN 62676-4 (veröffentlicht 2016) machten Anpassungen der VdS 2366 notwendig, was auf eine enge Abstimmung hinweist (CCTV-Check - DIN EN 62676-4). Die DIN EN 62676-4 definiert sechs Bildqualitätsstufen, von „Überwachen“ (12,5 Pixel pro Meter) bis „Überprüfen / Begutachten“ (1000 Pixel pro Meter), die möglicherweise mit den Auflösungsklassen der VdS 2366 korrelieren.

Bedeutung und Relevanz
Die Einhaltung der VdS 2366-Richtlinien gewährleistet, dass Videoüberwachungsanlagen höchsten Standards für Zuverlässigkeit, Sicherheit und Funktionalität entsprechen. Dies ist besonders wichtig für Systeme, die direkt mit der Polizei verbunden sind oder in kritischen Sicherheitsbereichen wie Banken, öffentlichen Einrichtungen oder Industrieanlagen eingesetzt werden. Die Zertifizierung durch VdS wird von Versicherungsunternehmen und Behörden anerkannt, was den Wert der Anlage steigert und das Vertrauen in ihre Wirksamkeit stärkt. Unternehmen wie 180° Sicherheit GmbH oder Protection One GmbH, die VdS-zertifiziert sind, demonstrieren die praktische Umsetzung dieser Standards (Protection One - VdS 2311 und 2366).

Fazit
Die VdS 2366:2017-11 (03) ist eine umfassende Richtlinie, die klare Vorgaben für die Planung und den Einbau von Videoüberwachungsanlagen in sicherheitsrelevanten Bereichen bietet. Durch ihre detaillierten Anforderungen, die Klassifizierungssysteme und die Integration mit anderen Normen stellt sie eine solide Grundlage für zuverlässige und effektive VÜA dar. Ihre Einhaltung stärkt nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Vertrauen von Betreibern, Behörden und Versicherern in die eingesetzten Systeme.
Quellen:
- 180° Sicherheit - VdS 2366 Richtlinien für Videoüberwachungsanlagen
- Protector - Neue Richtlinien für Videoüberwachung veröffentlicht
- DIN Media - VdS 2366:2017-11 Technische Regel
- Protection One - VdS 2311 und 2366 Zertifizierungen
NUTZUNG | HAFTUNG
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AV1-Codec
Der AV1-Codec ist ein moderner, lizenzfreier Videokompressionsstandard, der von der Alliance for Open Media (AOMedia) entwickelt wurde, um eine hocheffiziente, plattformübergreifende und kostenfreie Alternative zu H.265 (HEVC) und VP9 zu bieten. Durch seine fortschrittlichen Kompressionsalgorithmen ermöglicht AV1 eine bis zu 30 % bessere Bitratenreduktion im Vergleich zu H.265, ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen. Dies macht ihn besonders attraktiv für Streaming-Dienste, Video-on-Demand-Plattformen und WebRTC-Anwendungen, da er sowohl 4K- als auch 8K-Videos mit HDR und High Dynamic Range (HDR10+ und Dolby Vision) effizient verarbeitet.
Da der Codec Open Source und lizenzfrei ist, wird er bereits von großen Technologieunternehmen wie Google, Netflix, YouTube und Twitch unterstützt und gilt als eine der wichtigsten Technologien für die Zukunft des bandbreitenoptimierten Streamings, der Gaming-Übertragung und der Videokonferenzen. Dank seiner hohen Effizienz und breiten Hardware-Unterstützung bietet AV1 eine nachhaltige Lösung für datenintensive Videoanwendungen, insbesondere in Zeiten steigender Streaming-Anforderungen und wachsender globaler Netzwerknutzung.

INHALTSVERZEICHNIS
AV1-Codec: Schnellere Downloads und effizientes Streaming durch verbesserte Kompression
Der AV1-Codec zeichnet sich durch seine überlegene Kompressionseffizienz aus, die im Vergleich zu älteren Standards wie H.265 (HEVC) oder VP9 rund 30 % mehr Datenreduktion ermöglicht. Dies bedeutet, dass Videoinhalte mit gleicher Bildqualität bei geringerer Dateigröße übertragen werden können, was wiederum die benötigte Bandbreite erheblich senkt. Besonders für Streaminganbieter, Cloud-Dienste und mobile Anwendungen ist dies ein entscheidender Faktor, da Nutzer durch AV1 schnellere Ladezeiten und flüssigere Wiedergabe selbst bei instabilen oder langsamen Internetverbindungen erleben.
Da die Downloadzeiten durch die effizientere Kompression verringert werden, profitieren insbesondere Nutzer mit begrenzten Datenvolumen oder schwacher Netzabdeckung, wie es oft in ländlichen Gebieten oder bei mobilen Netzwerken der Fall ist. Streaming-Plattformen wie Netflix, YouTube oder Twitch können durch den Einsatz von AV1 die Datenübertragungskosten senken, ohne die Videoqualität zu beeinträchtigen, und gleichzeitig ein optimales Nutzererlebnis auf unterschiedlichsten Geräten bieten.
Besonders bei hochauflösenden Inhalten wie 4K und 8K-Videos, HDR-Streaming oder Virtual Reality (VR)-Anwendungen entfaltet AV1 sein volles Potenzial, da hier die Reduktion der Bandbreitennutzung noch stärker ins Gewicht fällt. Zudem erlaubt die bessere Effizienz adaptive Bitraten, wodurch Videos dynamisch an die verfügbare Internetgeschwindigkeit angepasst werden – ein entscheidender Vorteil für Live-Streaming und hochauflösende Cloud-Gaming-Dienste.
Insgesamt ermöglicht AV1 durch reduzierte Dateigrößen und verkürzte Downloadzeiten eine kosteneffiziente, schnelle und qualitativ hochwertige Videoübertragung, die sowohl für Streaminganbieter als auch für Endnutzer eine erhebliche Verbesserung darstellt.
Höhere Videoqualität bei geringerer Bitrate für optimales Streaming
Ein wesentlicher Vorteil des AV1-Codecs gegenüber älteren Formaten wie H.264 (AVC) und VP9 ist seine überlegene Videoqualität, die auch bei niedrigen Bitraten erhalten bleibt. Während herkömmliche Codecs oft zu sichtbaren Kompressionsartefakten, Unschärfe oder Blockbildung führen, nutzt AV1 modernste Algorithmen zur effizienten Kodierung und Rauschunterdrückung, um auch bei reduzierter Datenrate eine hohe visuelle Qualität zu gewährleisten. Das bedeutet, dass selbst bei schlechter Netzwerkverbindung oder begrenzter Bandbreite klare, detailreiche Bilder mit weniger sichtbarer Pixelbildung möglich sind.
Diese Verbesserung ist insbesondere für mobile Nutzer und Cloud-Plattformen von Bedeutung, da AV1 es ermöglicht, hochwertige Videos mit geringerer Datenmenge zu übertragen. Dadurch profitieren auch Endnutzer, die bei langsameren Internetverbindungen oder mobilen Datenlimits flüssiges Streaming in besserer Qualität genießen können.
Ein weiterer Vorteil von AV1 ist die effiziente Handhabung von Bewegungen und komplexen Szenen, was besonders in Sportübertragungen, Gaming-Streams oder actionreichen Filmen eine entscheidende Rolle spielt. Wo ältere Codecs oft mit Artefakten oder Detailverlusten kämpfen, sorgt der AV1-Codec durch verbesserte Bewegungsvorhersage, adaptive Schärfung und fortschrittliche Farbkompression für ein klareres und flüssigeres Seherlebnis.
Insgesamt ermöglicht der AV1-Codec eine signifikante Verbesserung der Videoqualität bei gleichzeitig geringeren Bitraten, wodurch Streaming-Dienste Kosten für Bandbreite sparen, während Nutzer weniger Datenvolumen verbrauchen, ohne Kompromisse bei der Bildqualität eingehen zu müssen.

AV1 und die Herausforderung der Codierungszeit: Hohe Effizienz, aber langsame Verarbeitung
Ein wesentlicher Nachteil des AV1-Codecs ist die deutlich langsamere Codierungszeit, die insbesondere bei der Verarbeitung großer Videodateien eine Herausforderung darstellt. Im Vergleich zu älteren Formaten wie H.265 (HEVC) benötigt AV1 in vielen Fällen bis zu dreimal mehr Zeit, um ein Video mit derselben Auflösung und Qualität zu komprimieren. Dies liegt daran, dass AV1 komplexere Algorithmen und fortschrittlichere Kompressionstechniken verwendet, um eine bessere Bildqualität bei geringerer Bitrate zu erreichen. Während dies zwar die Datenübertragung und Streaming-Effizienz verbessert, bedeutet es gleichzeitig eine höhere Rechenlast für Encoder und verlängerte Verarbeitungszeiten.
Besonders für Content-Produzenten, Streaming-Dienste und Medienunternehmen, die täglich große Mengen an Videomaterial kodieren müssen, kann die lange Encodierungszeit zu einem Engpass führen. Höhere Verarbeitungszeiten bedeuten mehr Rechenleistung, höhere Kosten für Serverkapazitäten und längere Wartezeiten, bis Inhalte in AV1 bereitgestellt werden können. Dies kann besonders problematisch sein für Live-Streaming-Plattformen, Nachrichtendienste oder Social-Media-Plattformen, die auf schnelle Bereitstellung von Inhalten angewiesen sind.
Ein weiterer Faktor ist, dass nicht alle aktuellen Hardware-Encoder AV1 vollständig unterstützen, sodass viele Unternehmen auf softwarebasierte Encoding-Lösungen angewiesen sind, die noch langsamer arbeiten als spezialisierte Chips für H.264 oder H.265. Zwar gibt es bereits erste Hardware-Encoder von Intel, NVIDIA und AMD, aber die Verbreitung ist noch nicht weit genug fortgeschritten, um AV1 für alle Anwendungen effizient nutzbar zu machen.
Trotz dieser Nachteile wird erwartet, dass zukünftige Hardware-Optimierungen und leistungsstärkere Encoder die AV1-Codierung in den kommenden Jahren deutlich beschleunigen werden. Bis dahin bleibt AV1 vor allem für Anwendungen attraktiv, bei denen die Effizienz der Wiedergabe und Streaming-Qualität wichtiger ist als die Geschwindigkeit der Kodierung.
AV1-Codec in der Videoüberwachung: Effizientere Speicherung und bessere Bildqualität
Der AV1-Codec bietet erhebliche Vorteile für die Videoüberwachung, insbesondere in Bezug auf Bandbreitenoptimierung, Speicherplatzersparnis und Bildqualität. Da moderne Überwachungssysteme zunehmend auf hochauflösende Kameras (4K, 8K) und Echtzeit-Streaming setzen, wird die effiziente Videokompression zu einem entscheidenden Faktor für Speicherkosten und Netzwerkauslastung. AV1 bietet eine bis zu 30 % bessere Kompression im Vergleich zu H.265 (HEVC), sodass Videoüberwachungssysteme längere Aufzeichnungszeiten ermöglichen können, ohne dass zusätzlicher Speicherplatz benötigt wird.
Ein weiterer Vorteil ist die bessere Bildqualität bei niedrigen Bitraten, was besonders für Kameras mit eingeschränkter Bandbreite oder Remote-Überwachung nützlich ist. In Szenarien mit schwacher Internetverbindung oder drahtloser Datenübertragung sorgt AV1 dafür, dass Überwachungsvideos klar und detailreich bleiben, selbst wenn die Datenrate reduziert wird. Dies ist entscheidend für Anwendungen wie Cloud-gestützte Videoüberwachung, bei der große Datenmengen in Echtzeit an einen entfernten Server gesendet werden müssen.
Zudem verbessert AV1 die Objekterkennung und Analyse durch KI, da die höhere Bildqualität bei niedrigerer Bitrate die Genauigkeit von Bewegungserkennung, Gesichtserkennung und anderen sicherheitsrelevanten Algorithmen erhöht. Besonders in sicherheitskritischen Umgebungen trägt dies dazu bei, Fehlalarme zu reduzieren und effizientere Sicherheitslösungen zu ermöglichen.
Allerdings gibt es noch Herausforderungen, insbesondere in der Echtzeit-Codierung, da AV1 mehr Rechenleistung erfordert als H.265. Dennoch wird erwartet, dass zukünftige Hardware-Beschleunigung und optimierte Encoding-Algorithmen den Einsatz von AV1 in der Videoüberwachung weiter vorantreiben und zu einer neuen Generation von intelligenten, effizienten und kostengünstigen Überwachungssystemen führen.
Fazit: AV1 als zukunftssicherer Videocodec mit großem Potenzial
Der AV1-Codec bietet eine hocheffiziente und zukunftssichere Lösung für die Videokompression, die insbesondere für Streaming-Dienste, Videoüberwachung und datenintensive Anwendungen erhebliche Vorteile mit sich bringt. Durch seine bis zu 30 % bessere Kompression im Vergleich zu H.265 (HEVC) ermöglicht er eine reduzierte Bandbreitennutzung, schnellere Ladezeiten und geringere Speicheranforderungen, ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen. Dies macht ihn zu einer idealen Wahl für 4K-, 8K- und HDR-Streaming, Cloud-Gaming sowie KI-gestützte Videoanalysen in der Sicherheitsbranche.
Ein bedeutender Vorteil von AV1 ist zudem seine lizenzfreie Nutzung, die es Unternehmen ermöglicht, ohne hohe Gebühren eine moderne Videokompression zu nutzen. Dies fördert die Verbreitung auf offenen Plattformen und in der Industrie, wodurch AV1 zunehmend von Google, Netflix, YouTube, Twitch und anderen Streaming-Anbietern unterstützt wird. Gleichzeitig sind auch Hardware-Hersteller dabei, AV1 in ihre Grafikkarten, Prozessoren und mobilen Endgeräte zu integrieren, um eine reibungslose Dekodierung zu ermöglichen.
Dennoch gibt es einige Herausforderungen, insbesondere die langsamen Codierungszeiten, die im Vergleich zu H.265 oder VP9 deutlich höher ausfallen. Dies könnte kurzfristig die Verbreitung von AV1 in Bereichen wie Live-Streaming oder Echtzeit-Videoüberwachung einschränken. Allerdings wird erwartet, dass zukünftige Optimierungen in Hardware und Software dieses Problem zunehmend lösen werden.
Insgesamt ist AV1 ein vielversprechender Codec, der die Effizienz und Qualität der Videoübertragung erheblich verbessert, während er gleichzeitig kostengünstiger und nachhaltiger ist als proprietäre Alternativen. Mit der zunehmenden Verbreitung und Unterstützung durch große Unternehmen dürfte AV1 in den kommenden Jahren eine führende Rolle in der Videokompression einnehmen und die Art und Weise, wie Videos gespeichert, gestreamt und analysiert werden, nachhaltig verändern.
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Photonische KI-Chips: Die Zukunft ultraschneller und energieeffizienter KI-Prozessoren
In der Welt der künstlichen Intelligenz und des Hochleistungsrechnens stoßen herkömmliche elektronische Chips zunehmend an ihre Grenzen. Photonische KI-Chips nutzen statt Elektronen Licht (Photonen) zur Datenverarbeitung und ermöglichen dadurch eine extrem hohe Geschwindigkeit, geringeren Energieverbrauch und minimale Wärmeentwicklung. Durch den Einsatz optischer Schaltkreise können neuronale Netzwerke effizienter trainiert, große Datenmengen schneller analysiert und komplexe KI-Anwendungen leistungsfähiger gestaltet werden.
Diese innovative Technologie gilt als Schlüssel zur nächsten Generation von KI-Hardware, die sowohl in Rechenzentren als auch in Telekommunikation, Quantencomputing und autonomer Robotik eine entscheidende Rolle spielen könnte. Photonische KI-Chips revolutionieren die Technologie für ultraschnelle Datenverarbeitung.

INHALTSVERZEICHNIS
Photonische KI-Chips: Geschwindigkeit durch Lichtbasierte Datenverarbeitung
Photonischer KI-Chips haben den Vorteil von extrem hohe Geschwindigkeit, welcher sich aus der Nutzung von Lichtsignalen statt elektrischer Signale ergibt. Während herkömmliche elektronische Chips auf den Fluss von Elektronen angewiesen sind, die durch Leiterbahnen wandern und dabei auf Widerstand sowie Verzögerungen treffen, bewegen sich Photonen nahezu verlustfrei und mit Lichtgeschwindigkeit durch optische Schaltkreise.
Dies reduziert die Latenzzeiten erheblich und ermöglicht es, Datenverarbeitung und Berechnungen in einem Bruchteil der Zeit durchzuführen, die klassische Siliziumchips benötigen würden. Besonders im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen, wo große neuronale Netzwerke enorme Rechenkapazitäten erfordern, können photonische Chips die Trainings- und Inferenzzeiten massiv verkürzen.
Darüber hinaus ermöglichen photonische Chips eine parallele Datenverarbeitung, da Lichtsignale in unterschiedlichen Wellenlängen gleichzeitig verarbeitet werden können – ein Konzept, das als Wavelength Division Multiplexing (WDM) bekannt ist. Diese parallele Signalübertragung führt zu einer exponentiellen Leistungssteigerung, da mehrere Rechenprozesse gleichzeitig stattfinden können, ohne dass es zu Engpässen kommt. Dies macht photonische KI-Chips besonders attraktiv für Hochleistungsrechenzentren, Echtzeit-Analysen und KI-gestützte Entscheidungsprozesse, bei denen Millisekunden über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Durch diese beispiellose Rechenleistung könnten photonische Chips in Zukunft die Geschwindigkeit moderner KI-Modelle revolutionieren und Anwendungen wie autonomes Fahren, medizinische Diagnostik, Quantencomputing und komplexe Finanzanalysen auf ein völlig neues Level heben.
Energieeffiziente KI: Wie photonische Chips den Stromverbrauch senken
Ein weiterer Vorteil photonischer KI-Chips ist ihr geringerer Energieverbrauch, der sich aus der Nutzung von Licht (Photonen) statt Elektronen zur Datenverarbeitung ergibt. In herkömmlichen Silizium-Chips bewegen sich Elektronen durch Leiterbahnen und erzeugen dabei Widerstand und Wärme, was nicht nur Energieverluste verursacht, sondern auch eine aufwendige Kühlung erfordert.
Photonische Chips hingegen verwenden optische Schaltkreise, in denen sich Photonen verlustfrei und ohne elektrischen Widerstand bewegen, wodurch deutlich weniger Energie verbraucht wird. Diese Energieeffizienz ist besonders vorteilhaft für Anwendungen mit hohem Rechenaufwand, wie maschinelles Lernen, neuronale Netzwerke und Hochleistungsrechnen, da der Energiebedarf von Rechenzentren weltweit kontinuierlich steigt.
Darüber hinaus ermöglicht der geringere Energieverbrauch eine effizientere Nutzung von KI-Technologien an abgelegenen oder energiebegrenzten Standorten, wie beispielsweise in autonomen Fahrzeugen, Edge-Computing-Systemen oder mobilen KI-Geräten. Dies reduziert nicht nur den CO₂-Fußabdruck von KI-Anwendungen, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten für nachhaltige, umweltfreundliche Rechenprozesse. Zusätzlich entfällt der Bedarf an energieintensiven Kühlmechanismen, da photonische Chips kaum Wärme erzeugen, was zu einer weiteren Reduktion des Stromverbrauchs in Rechenzentren führt.
Durch die Kombination aus höherer Geschwindigkeit, paralleler Verarbeitung und Energieeffizienz könnten photonische KI-Chips die nächste große Revolution in der Halbleiterindustrie einläuten und eine völlig neue Ära des leistungsstarken, nachhaltigen Computings einleiten.

Cool Computing: Wie photonische KI-Chips die Hitzeprobleme der Datenverarbeitung lösen
Eine besondere Bedeutung beim Einsatz photonischer KI-Chips ist die geringe Wärmeentwicklung, die sich aus der Nutzung von Licht (Photonen) anstelle von Elektronen zur Datenverarbeitung ergibt. In herkömmlichen Halbleiterchips bewegen sich Elektronen durch Leiterbahnen, was elektrischen Widerstand erzeugt und zu hohen Wärmeverlusten führt. Diese Abwärme muss durch leistungsstarke Kühlsysteme abgeführt werden, was in Rechenzentren und Hochleistungscomputern enorme Mengen an zusätzlicher Energie erfordert.
Im Gegensatz dazu sind photonische KI-Chips nahezu wärmefrei, da Photonen sich ohne Widerstand durch optische Schaltkreise bewegen und somit keine nennenswerte Hitze produzieren. Dadurch reduziert sich nicht nur der Bedarf an energieintensiver Kühlung, sondern auch das Risiko von thermischen Engpässen, die die Leistung herkömmlicher Chips beeinträchtigen können.
Durch die geringere Wärmeentwicklung werden Rechenzentren effizienter und kostengünstiger, da weniger Energie für Lüftung, Klimatisierung und Kühlkörper benötigt wird. Zudem ermöglicht die reduzierte Wärmeproduktion eine höhere Packungsdichte auf einem Chip, da weniger Platz für Kühlmechanismen erforderlich ist, was die Miniaturisierung und Skalierbarkeit photonischer Prozessoren weiter vorantreibt.
Unbegrenzte Skalierbarkeit für die Zukunft der Künstlichen Intelligenz
Photonische KI-Chips bieten eine außergewöhnliche Skalierbarkeit für moderne KI-Modelle, da sie auf parallele optische Berechnungen setzen, anstatt sich auf die begrenzte serielle Verarbeitung herkömmlicher Halbleiter zu stützen. Während klassische elektronische Chips Daten schrittweise verarbeiten, nutzen photonische Chips die Eigenschaft des Lichts, um gleichzeitig mehrere Berechnungen über unterschiedliche Wellenlängen durchzuführen – ein Prinzip, das als Wavelength Division Multiplexing (WDM) bekannt ist. Dies bedeutet, dass ein photonischer Chip viele parallele Berechnungen durchführen kann, ohne durch elektrische Widerstände oder Hitzeentwicklung beeinträchtigt zu werden. Dadurch eignen sich photonische Prozessoren besonders für rechenintensive Anwendungen, bei denen große Datenmengen verarbeitet und Muster erkannt werden müssen.
Gerade in KI-Trainingsprozessen, bei denen neuronale Netzwerke Millionen oder sogar Milliarden von Parametern optimieren müssen, stellt die parallele Verarbeitung photonischer Chips einen enormen Leistungsvorteil dar. Während herkömmliche Halbleiterarchitekturen in ihrer Skalierbarkeit durch Chipgröße, Kühlung und Energieverbrauch begrenzt sind, bieten photonische Chips eine nahezu lineare Leistungssteigerung, indem zusätzliche optische Kanäle genutzt werden können.
Ein weiterer Vorteil ist die modulare Erweiterbarkeit photonischer Chips, die es ermöglicht, sie nahtlos in bestehende Hochleistungsrechenzentren zu integrieren oder spezialisierte KI-Beschleuniger für spezifische Aufgaben zu entwickeln. Da KI-Anwendungen stetig wachsen und immer leistungsfähigere Hardware erfordern, könnten photonische Chips eine entscheidende Rolle in der nächsten Generation von KI-Hardware spielen und die Effizienz von Edge Computing, IoT-Geräten und industrieller KI erheblich steigern.
Zukunft intelligenter und energieeffizienter Videoüberwachung
Die Integration von photonischen KI-Chips in Videoüberwachungssysteme könnte die Branche stark verändern, indem sie eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit, bessere Bildanalyse und energieeffiziente Echtzeitauswertung ermöglicht. Herkömmliche Überwachungskameras und KI-gestützte Sicherheitslösungen stoßen oft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, große Mengen an hochauflösendem Videomaterial in Echtzeit zu analysieren. Photonische Chips ermöglichen eine parallele Verarbeitung mehrerer Video-Streams mit einer extrem niedrigen Latenz. Dies bedeutet, dass Sicherheitsalgorithmen wie Gesichtserkennung, Objekterkennung, Verhaltensanalyse und Kennzeichenerkennung in nahezu Echtzeit ausgeführt werden können, ohne die Rechenleistung herkömmlicher Chips zu überlasten.
Ein weiterer großer Vorteil photonischer Chips ist ihre Effizienz bei schlechten Lichtverhältnissen. Da sie große Datenmengen schneller analysieren können, verbessern sie auch Low-Light- und Nachtsicht-Analysen, wodurch bessere Erkennungsraten in dunklen oder kontrastreichen Szenarien erzielt werden. Dies ist besonders für kritische Sicherheitsbereiche von Bedeutung, wo eine lückenlose Überwachung entscheidend ist. Zudem könnten photonische Chips in Edge-Kameras integriert werden, um die Verarbeitungsleistung direkt in der Kamera zu ermöglichen, anstatt Rohdaten in die Cloud oder zu zentralen Servern senden zu müssen. Dies reduziert die Bandbreitennutzung, verbessert die Datensicherheit und ermöglicht schnellere Reaktionszeiten.
Neben der verbesserten Analysegeschwindigkeit und Bildqualität sind photonische KI-Chips auch wesentlich energieeffizienter als klassische Prozessoren. Dies könnte dazu führen, dass autarke Überwachungssysteme mit geringem Stromverbrauch entstehen, die beispielsweise mit Solarenergie betrieben werden können – ideal für abgelegene Standorte oder mobile Sicherheitssysteme. Zudem könnten KI-gestützte Videoüberwachungssysteme dank photonischer Technologie auch für präventive Sicherheit genutzt werden, indem sie potenziell gefährliche Situationen bereits erkennen, bevor sie eskalieren.
Insgesamt werden photonische KI-Chips die Videoüberwachung auf ein völlig neues Level heben: Schnellere Verarbeitung, bessere Bildanalyse, geringere Energieanforderungen und eine präzisere Objekterkennung in Echtzeit. Damit sind sie ein Schlüsselbaustein für die Zukunft der intelligenten Sicherheitsüberwachung.
Fazit: Photonische KI-Chips – Die Zukunft der Hochleistungs-KI
Photonische KI-Chips stellen einen revolutionären technologischen Fortschritt dar, der die Grenzen herkömmlicher Halbleiterarchitekturen durchbricht. Durch die Nutzung von Licht (Photonen) statt Elektronen ermöglichen sie eine beispiellose Rechenleistung, da sie Daten mit Lichtgeschwindigkeit und nahezu ohne Energieverluste verarbeiten. Diese Eigenschaft macht sie besonders attraktiv für Anwendungen, die enorme Rechenkapazitäten erfordern, wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Videoüberwachung, Hochleistungsrechnen und Quantenkommunikation.
Einer der größten Vorteile photonischer Chips ist ihre parallele Verarbeitungsfähigkeit, die durch Wavelength Division Multiplexing (WDM) ermöglicht wird. Dadurch können mehrere Berechnungen gleichzeitig ausgeführt werden, was die Effizienz und Skalierbarkeit von KI-Modellen erheblich steigert. Diese Fähigkeit ist insbesondere für Deep Learning, Big Data-Analysen und Echtzeit-Entscheidungsprozesse entscheidend, bei denen herkömmliche Chips oft durch hohe Latenzen und begrenzte Rechenleistung ausgebremst werden.
Zusätzlich bieten photonische Chips eine hervorragende Energieeffizienz, da sie weniger Wärme erzeugen und keinen elektrischen Widerstand aufweisen. Dies führt zu einem deutlich reduzierten Stromverbrauch, was insbesondere für Rechenzentren, Edge Computing und mobile KI-Anwendungen von großer Bedeutung ist. Die geringere Wärmeentwicklung macht aufwendige Kühlungssysteme überflüssig und senkt somit die Betriebskosten von Hochleistungssystemen erheblich.
Die Einflussbereiche photonischer KI-Chips sind enorm:
- In der Videoüberwachung ermöglichen sie schnellere und präzisere Bildanalysen, wodurch Sicherheitslösungen in Echtzeit reagieren können.
- In autonomen Fahrzeugen können sie große Mengen an Sensordaten in Millisekunden verarbeiten und so für eine sichere und zuverlässige Navigation sorgen.
- In medizinischen Anwendungen könnten photonische Chips komplexe Diagnosen und Bildanalysen beschleunigen und so zu früheren Erkennungen von Krankheiten beitragen.
Obwohl photonische KI-Chips noch in der Entwicklungsphase sind, ist ihr Potenzial unbestreitbar. Mit zunehmender Forschung und Investition wird diese Technologie die Rechenwelt nachhaltig verändern und neue Maßstäbe für Geschwindigkeit, Effizienz und Skalierbarkeit setzen. Sie könnten nicht nur bestehende elektronische Chips in vielen Bereichen ersetzen, sondern auch völlig neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen, die bisher aufgrund von Energie- und Rechenkapazitätsgrenzen nicht realisierbar waren.
Photonische KI-Chips sind der Schlüssel zu einer neuen Ära der Hochleistungs-KI – schneller, effizienter und nachhaltiger als je zuvor.
Kritische Schlussbetrachtung: Herausforderungen und Risiken photonischer KI-Chips
Obwohl photonische KI-Chips enormes Potenzial für die Zukunft der Datenverarbeitung bieten, gibt es auch technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen, die nicht unterschätzt werden dürfen. Der Übergang von klassischen Halbleiterchips zu photonischen Prozessoren ist kein einfacher Prozess, da sowohl die Herstellung, Implementierung als auch die Anpassung bestehender Infrastrukturen erhebliche Hürden mit sich bringen.
1. Technologische Herausforderungen und Entwicklungsstand
Photonische Chips befinden sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium und sind weit davon entfernt, auf breiter Ebene Silizium-basierte Prozessoren zu ersetzen. Derzeit gibt es nur eine begrenzte Anzahl von funktionierenden Prototypen, die in spezialisierten Forschungsumgebungen getestet werden. Die Integration photonischer Schaltkreise in bestehende Computersysteme stellt eine große Herausforderung dar, da herkömmliche Hardware und Software für elektrische Signale optimiert sind. Die Anpassung an eine lichtbasierte Datenverarbeitung erfordert neue Architekturen, Algorithmen und Produktionsverfahren, die noch nicht vollständig ausgereift sind.
2. Kosten und wirtschaftliche Faktoren
Ein weiteres großes Hindernis ist der hohe Produktionsaufwand. Während klassische Halbleiterchips über Jahrzehnte optimiert und kosteneffizient gefertigt werden können, erfordert die Entwicklung photonischer Chips neue Fertigungstechnologien und Materialien, die derzeit sehr teuer und komplex sind. Dies könnte dazu führen, dass nur große Konzerne mit ausreichender finanzieller Kraft Zugang zu dieser Technologie haben, wodurch eine Monopolisierung entstehen könnte. Zudem stellt sich die Frage, ob Unternehmen und Rechenzentren bereit sind, in eine völlig neue Technologie zu investieren, wenn klassische KI-Beschleuniger wie GPUs, TPUs und Quantenchips weiterhin leistungsstark weiterentwickelt werden.
3. Software-Kompatibilität und Infrastruktur
Eine der größten Herausforderungen ist die Integration photonischer Chips in bestehende Softwaresysteme. Bisher sind KI-Modelle und Algorithmen für elektronische Chips optimiert. Ein Wechsel auf photonische Hardware würde bedeuten, dass neue Programmiersprachen, Schnittstellen und Software-Optimierungen entwickelt werden müssen. Dies könnte dazu führen, dass Unternehmen zögern, auf photonische Chips umzusteigen, da die Anpassung von KI-Architekturen hohe Kosten und Entwicklungsaufwand erfordert.
4. Energieeffizienz vs. Kühlung
Zwar haben photonische Chips das Potenzial, weniger Wärme zu erzeugen und energieeffizienter zu sein, doch der Vorteil ist nicht uneingeschränkt. Die Schnittstellen zwischen photonischen und elektronischen Bauteilen benötigen weiterhin elektrische Umwandlungsprozesse, die wiederum Energie verbrauchen. Solange photonische Chips nicht vollständig autonom arbeiten, bleibt ein Hybrid-Ansatz notwendig, der die volle Energieeffizienz der Technologie einschränken könnte.
5. Sicherheit und neue Risiken
Eine weitere kritische Frage ist die Sicherheit photonischer Chips. Während klassische Prozessoren bereits gut gegen Angriffe geschützt sind, sind photonische Chips eine komplett neue Technologie, für die es noch kaum Sicherheitsstandards gibt. Die Manipulation von Lichtsignalen oder die Abhörbarkeit optischer Datenübertragungen könnten neue Angriffsmöglichkeiten für Hacker bieten. Zudem ist unklar, wie zuverlässig photonische Chips in sicherheitskritischen Anwendungen wie militärischer KI, in der Raumfahrt, in Finanzsystemen oder in der medizinischen Diagnostik funktionieren.
Zusammenfassung: Revolution mit Herausforderungen
Photonische KI-Chips haben das Potenzial, eine neue Ära der Rechenleistung einzuläuten, doch es gibt zahlreiche Herausforderungen, die vor einer großflächigen Einführung bewältigt werden müssen. Die Technologie steckt noch in den Anfängen, ist teuer in der Produktion und benötigt eine komplett neue Software-Infrastruktur. Zudem sind Fragen der Sicherheit, Skalierbarkeit und langfristigen Energieeffizienz noch nicht geklärt. Während photonische Chips in spezialisierten Hochleistungsanwendungen möglicherweise eine Revolution auslösen könnten, bleibt unklar, ob sie in absehbarer Zeit herkömmliche Halbleiterprozessoren in breitem Maßstab ersetzen können.
Die Zukunft wird zeigen, ob es gelingt, diese Herausforderungen zu bewältigen – oder ob photonische Chips eine Nischenlösung für hochspezialisierte Anwendungen bleiben, während klassische Siliziumchips weiterhin dominieren.
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ARTPEC: Intelligente Technologie hinter moderner Videoüberwachung
Der ARTPEC (Axis Real-Time Picture Encoder) System-on-Chip (SoC) ist das technologische Herzstück der Netzwerkkameras von Axis Communications und wurde speziell für die anspruchsvollen Anforderungen der Videoüberwachung entwickelt. Mit seiner Kombination aus leistungsstarker Bildverarbeitung, fortschrittlicher Videokompression und integrierter KI-Analyse setzt ARTPEC seit Jahren Maßstäbe in der Branche. Der Chip ermöglicht es den Kameras, Videos in höchster Qualität aufzunehmen, zu verarbeiten und zu analysieren – und das in Echtzeit. Dabei stehen nicht nur eine brillante Bildqualität, sondern auch Funktionen wie Rauschunterdrückung, dynamische Kontrasteinstellung (WDR) und eine zuverlässige Leistung bei schwierigen Lichtverhältnissen im Mittelpunkt.
ARTPEC-SoCs unterstützen die neuesten Videokompressionsstandards wie H.264 und H.265, kombiniert mit der von Axis entwickelten Zipstream-Technologie, die die Bandbreiten- und Speicheranforderungen reduziert, ohne Abstriche bei der Bildqualität zu machen. Diese Effizienz ist besonders wichtig in Szenarien, in denen große Datenmengen verarbeitet und gespeichert werden müssen. Gleichzeitig ermöglicht die Integration von Edge-Computing-Fähigkeiten, dass die Kameras direkt vor Ort komplexe Analysen durchführen können. Diese KI-gestützten Funktionen umfassen unter anderem die Erkennung von Objekten und Personen, Bewegungsanalysen und Verhaltensmustererkennung – alles ohne externe Server, was die Verarbeitung beschleunigt und die Netzwerklast minimiert.
Sicherheit ist ein zentraler Bestandteil des ARTPEC-Designs. Der Chip ist mit fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet, darunter sichere Boot-Prozesse, hardwarebasierte Verschlüsselung und manipulationssichere Architekturen, die vor Cyberangriffen und unerlaubtem Zugriff schützen. Diese Sicherheitsvorkehrungen machen die Kameras nicht nur leistungsstark, sondern auch vertrauenswürdig für den Einsatz in sensiblen Umgebungen.
Durch kontinuierliche Weiterentwicklung hat Axis mit ARTPEC eine Plattform geschaffen, die nicht nur die Anforderungen von heute erfüllt, sondern auch für zukünftige Herausforderungen in der Videoüberwachung gewappnet ist. Vom Einsatz in Smart Cities über industrielle Anwendungen bis hin zu kritischen Infrastrukturen – ARTPEC bildet die Grundlage für leistungsfähige, effiziente und sichere Netzwerkkameras, die weltweit eingesetzt werden.

ARTPEC in der 9. Generation
Der ARTPEC-9, die neueste Generation des von Axis Communications entwickelten System-on-Chip (SoC), stellt einen bedeutenden technologischen Fortschritt in der Videoüberwachung dar. Dieses speziell für Netzwerkkameras optimierte SoC wurde entwickelt, um die steigenden Anforderungen an Bildqualität, Verarbeitungsgeschwindigkeit, künstliche Intelligenz und Sicherheit zu erfüllen. Mit dem ARTPEC-9 wird Edge-Computing auf ein neues Niveau gehoben: Der Chip ermöglicht die Ausführung von Deep-Learning-Algorithmen direkt in der Kamera, was präzise Videoanalysen wie Objekterkennung, Klassifizierung von Personen oder Fahrzeugen und Verhaltensanalysen in Echtzeit erlaubt. Dies reduziert die Abhängigkeit von externen Servern, verringert die Latenzzeiten und schont die Netzwerkkapazitäten.
Die Bildverarbeitungstechnologie des ARTPEC-9 ist darauf ausgelegt, selbst unter schwierigsten Lichtverhältnissen optimale Ergebnisse zu liefern. Funktionen wie Lightfinder 2.0 für herausragende Leistung bei schwachem Licht und verbesserte Wide Dynamic Range (WDR)-Technologien sorgen dafür, dass Details klar und gestochen scharf bleiben, auch in Szenarien mit hohem Kontrast. Hinzu kommt eine verbesserte Rauschunterdrückung, die die Bildqualität bei Dunkelheit weiter optimiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Datensicherheit. Der ARTPEC-9 integriert fortschrittliche Verschlüsselungsmechanismen und hardwarebasierte Sicherheitslösungen, wie sichere Boot-Prozesse und Schutz vor unautorisierten Zugriffen, um den wachsenden Bedrohungen durch Cyberangriffe entgegenzuwirken. Diese Sicherheitsfunktionen machen den Chip besonders geeignet für den Einsatz in sensiblen Bereichen wie kritischen Infrastrukturen, dem öffentlichen Sektor oder hochfrequentierten Unternehmensumgebungen.
Effizienz wird durch den H.265-Videokompressionsstandard in Kombination mit Axis Zipstream-Technologie sichergestellt. Diese Kombination reduziert den Bandbreiten- und Speicherbedarf erheblich, ohne Kompromisse bei der Bildqualität einzugehen. Dadurch wird der ARTPEC-9 zum idealen SoC für Anwendungen, bei denen hohe Auflösungen und lange Speicherzeiten erforderlich sind.
Mit seiner leistungsstarken Architektur und zukunftssicheren Technologie stellt der ARTPEC-9 einen Meilenstein in der Entwicklung von Netzwerkkameras dar. Er bietet nicht nur die Grundlage für innovative Sicherheitslösungen, sondern setzt auch neue Maßstäbe in puncto Effizienz, Bildqualität und Datenschutz. Der ARTPEC-9 zeigt eindrucksvoll, wie Axis seine Vision einer starken, technologisch führenden Sicherheitsbranche weiter vorantreibt.

ARTPEC-9: Pionierarbeit mit AV1-Codec für effiziente Videoüberwachung
Der ARTPEC-9 markiert einen weiteren Meilenstein in der Videosicherheit, indem er als erstes System-on-Chip (SoC) den AV1-Videocodec unterstützt – einen modernen, quelloffenen Standard, der von der Alliance for Open Media (AOM) entwickelt wurde. AV1 ist speziell darauf ausgelegt, die Effizienz der Videokompression erheblich zu steigern und gleichzeitig eine exzellente Bildqualität zu gewährleisten. Durch die Unterstützung dieses Codecs bietet der ARTPEC-9 eine zukunftssichere Lösung, die den wachsenden Anforderungen an Bandbreitenmanagement und Speicherplatz in der Videoüberwachung gerecht wird.
Der AV1-Codec ermöglicht eine bis zu 30 % höhere Kompressionsrate im Vergleich zu herkömmlichen Standards wie H.264 und H.265, ohne dass dies zu Qualitätseinbußen führt. Dies macht ihn besonders attraktiv für Anwendungen, bei denen große Datenmengen verarbeitet werden, wie etwa bei hochauflösenden Videos oder einer Vielzahl von Kameras in komplexen Netzwerken. Mit AV1 können Unternehmen Speicher- und Netzwerkkosten reduzieren, während sie gleichzeitig von einer besseren Videoqualität profitieren.
Die Integration von AV1 in den ARTPEC-9 bringt zudem Vorteile in Bezug auf Interoperabilität und Offenheit. Als quelloffener Standard bietet AV1 mehr Flexibilität und Freiheit von Lizenzgebühren, was insbesondere für Entwickler und Systemintegratoren interessant ist. Gleichzeitig wird der Codec von einer breiten Industrieallianz unterstützt, was seine Akzeptanz und zukünftige Verbreitung weiter fördert.
Mit der Unterstützung von AV1 beweist der ARTPEC-9 nicht nur seine technische Führungsposition, sondern auch seine Fähigkeit, aktuelle und zukünftige Marktanforderungen zu erfüllen. Diese Innovation unterstreicht Axis Engagement, effiziente, leistungsstarke und nachhaltige Technologien in der Videoüberwachung voranzutreiben, und positioniert ARTPEC-9 als wegweisende Lösung für die nächste Generation von Sicherheitskameras.

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