KRITIS & Hochsicherheit

Hochverfügbarkeit: 2N-Redundanz in USV-Systemen im Kontext vorhandener Netzersatzanlagen

Hochverfügbarkeit: 2N-Redundanz in USV-Systemen im Kontext vorhandener Netzersatzanlagen

In der Planung moderner Infrastrukturen etwa von Rechenzentren der Tier-IV-Klasse, kritischen Industrieanlagen oder medizinischen Einrichtungen der Versorgungskategorie Gruppe 2, besteht häufig ein grundlegender Denkfehler. Nicht selten wird davon ausgegangen, dass eine leistungsfähige Netzersatzanlage (NEA), meist realisiert durch redundante Dieselgeneratoren, eine umfassende 2N-Redundanz innerhalb der Unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) entbehrlich mache oder deren Umfang zumindest signifikant reduzieren […]

Systemvergleich USV-Anlage versus Eigenstromversorgungsanlage

Systemvergleich USV-Anlage versus Eigenstromversorgungsanlage

Die Eigenstromversorgungsanlage stellt vor dem Hintergrund zunehmender Netzinstabilitäten und dezentraler Energieerzeugungsstrukturen ein zentrales Element moderner Versorgungskonzepte dar. Insbesondere für Betreiber kritischer Infrastrukturen gewinnt sie an Bedeutung, da klassische Backup-Strategien auf Basis von USV-Anlagen und Dieselaggregaten die heutigen Anforderungen an Versorgungssicherheit, Verfügbarkeit und Systemresilienz nur eingeschränkt erfüllen. In diesem Zusammenhang kommt der Eigenstromversorgungsanlage eine zentrale Rolle […]

Schutz Kritischer Infrastrukturen Teil 4: KRITIS Air Gap offline IP-Inselsysteme

Air Gaps stellen eine der stärksten physischen Sicherheitsmaßnahmen in der Welt der Informationstechnologie dar. Ursprünglich in kritischen Militär- und Regierungs-Umgebungen eingesetzt, bieten sie einen nahezu unüberwindbaren Schutz für Netzwerke und Systeme, die von äußerster Wichtigkeit sind. Dieser Blogbeitrag taucht ein in die Welt der offline IP-Inselsysteme.

Schutz Kritischer Infrastrukturen Teil 3: KRITIS Verfügbarkeit

Verfügbarkeit beinhaltet zentrale Redundanz-Konzepte welche darauf abzielt Systemausfälle zu minimieren und sicherzustellen, dass Dienste auch im Falle von Hardware- oder Softwareproblemen weiterhin zugänglich bleiben. Systemredundanz bezieht sich dabei auf die Einrichtung von zusätzlichen oder alternativen Systemkomponenten die im Falle eines Ausfalls des Hauptsystems manuell oder automatisch aktiviert werden können.

Schutz Kritischer Infrastrukturen Teil 2: KRITIS physische Barrieren

Physische Barrieren dienen als erste Hürde beim Schutz Kritischer Infrastrukturen. Sie sollen nicht nur den unautorisierten Zugang verhindern, sondern auch als gut sichtbares abschreckendes Element gegen potenzielle Bedrohungen wirken. Durch die Errichtung solider physischer Hindernisse können kritische Bereiche effektiv abgeschirmt und die KRITIS-Sicherheitsrisiken signifikant reduziert werden. Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung physischer Barrieren zur KRITIS-Absicherung.

Schutz Kritischer Infrastrukturen Teil 1: KRITIS Überblick und Strategien

Die Sicherung und der Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) ist ein zentrales Element nationaler Sicherheitsstrategien, um die Funktionsfähigkeit lebenswichtiger Dienste und Einrichtungen zu gewährleisten. In Deutschland werden diese unter dem Akronym KRITIS zusammengefasst und in spezifische Sektoren und Branchen unterteilt, um eine gezielte und effektive Schutzstrategie zu ermöglichen.

Die Kategorie KRITIS und Hochsicherheit umfasst Fachbeiträge, technische Analysen und sicherheitsrelevante Informationen zum Schutz kritischer Infrastrukturen sowie besonders sensibler Einrichtungen mit erhöhtem Gefährdungs- und Schutzbedarf. Im Mittelpunkt stehen Sicherheitskonzepte für Bereiche, deren Ausfall oder Beeinträchtigung erhebliche Auswirkungen auf Staat, Wirtschaft, Versorgungssicherheit oder öffentliche Ordnung haben kann. Dazu zählen unter anderem Energie- und Wasserversorgung, Kommunikations- und Verkehrsnetze, Industrieanlagen, Leitstellen sowie behördliche und sicherheitsrelevante Einrichtungen.

Die Inhalte der Kategorie befassen sich mit modernen Sicherheitsarchitekturen, die physische Sicherheitsmaßnahmen, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Perimeterschutz und Cybersecurity zu ganzheitlichen Schutzkonzepten verbinden. Darüber hinaus werden Themen wie hochverfügbare Sicherheits- und Überwachungssysteme, Redundanzstrategien, Air-Gap-Konzepte, industrielle Überwachungslösungen sowie der Schutz digitaler und physischer Infrastrukturen vor hybriden Bedrohungen behandelt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf normativen, organisatorischen und technischen Anforderungen an Hochsicherheitsumgebungen. Dabei werden unter anderem branchenspezifische Sicherheitsstandards, resiliente Systemarchitekturen sowie Maßnahmen zur Sicherstellung der Betriebs- und Ausfallsicherheit erläutert. Ergänzend werden aktuelle Entwicklungen im Bereich Cybersicherheit, vernetzte Sicherheitsplattformen sowie moderne Konzepte zum Schutz kritischer CCTV- und Kommunikationsinfrastrukturen analysiert und bewertet.